Über mich
Hallo, ich bin Anne,
Jahrgang 1979, gebürtige Berliner Göre, jetzt Landei bei Lüneburg, Bindungsbasierte Emotionsfokussierte Einzel- und Paartherapeutin (EFT), Traumaorientierte Körperpsychotherapeutin (Bodynamic), Heilpraktikerin für Psychotherapie, Coach (DGfC) und Erziehungswissenschaftlerin (M.A.).
Ich bin auch Beziehungs- und Körperforscherin, Reisende, Mutter einer erwachsenen Tochter, im Abenteuer Beziehung Lebende, Draußenmenschin, Menschenfreundin, Frauchen zweier Schnautzen, Wachsende, die Wellen des Lebens Surfende und dabei mal mehr und mal weniger einen Schluck Wasser Nehmende.
Der Mensch und sein Sein als Beziehungswesen hat mich schon recht früh gepackt. Ich wollte wohl erforschen, warum es oftmals so herausfordernd im menschlichen Miteinander ist, warum wir trotzdem einfach nicht ohne einander wollen, ja gar nicht können, weil wir uns existenziell brauchen und wie wir darin in voller Tiefe miteinander in Verbindung sein und trotzdem frei und wir selbst bleiben können.
Und das ist „Journey“
Jahrgang 2025, ein Cattle Dog oder Blue Heeler. Dieses unglaublich intelligente, wache, selbstbestimmte, feine und mit all seiner Energie und Präsenz herausfordernde Wesen hat letzten Dezember zu uns gefunden und begleitet nun meine Arbeit in der Praxis und auch unsere Lebensreise als Paar.
Journey wird zukünftig einfach nur DASEIN, mit seinen Bedürfnissen, lernend, wachsend und in Beziehung. Er bringt ein Stück Lebendigkeit und Erdung in den Raum und kommuniziert in einer einfachen, klaren, ehrlichen Sprache die uns ins Hier und Jetzt bringt und damit Regulation fördert.
Journey in seinem unbedingten Bindungswillen zu erleben, sein bedingungsloses Einlassen hat mich noch einmal spüren lassen, warum wir Menschen so gern mit Hunden sind und wie nah wir uns, Mensch und Hund, als Beziehungwesen eigentlich sind.
Und wichtig: Du bist bei mir auch willkommen, wenn Du nicht mit Hunden in Kontakt sein möchtest. Dann gib mir im Vorwege einfach Bescheid und wir treffen uns ohne Journey.
Werdegang
Auf meinem Weg habe ich zuerst Erziehungswissenschaften, Ethnologie und Wirtschaftswissenschaften studiert, dann in der Organisationsentwicklung gearbeitet, an der Hochschule gelehrt, Projekte geleitet, war selbst Führungskraft, habe Führungskräfte ausgebildet, auf Tagungen gesprochen, Kinder- und Jugendcamps veranstaltet, mich natur- und erlebnispädagogisch in ein Hofprojekt eingebracht, bin mit meinen Pferden auf Messen und Shows aufgetreten, habe Eingliederungshilfe für Jugendliche mit Förderbedarf geleistet und auch Seminare und Workshops zu Themen wie achtsame Kommunikation, bewusste Führung und Persönlichkeitsentfaltung mit Pferden entwickelt. In allem brennend für das Leben und mein Tun, forschend was dieses Mensch sein bedeutet und gleichzeitig mit einem tiefen Wunsch irgendwie, irgendwo wirklich anzukommen. Ich war schnell nicht mehr zufrieden, wollte noch mehr Tiefe und Lebendigkeit erfahren, tiefer berühren. Das Leben viel bewusster erfahren, den Menschen vor mir und mich. Wissen wie unsere Traumata entstehen, wie wir unsere Verletzungen verarbeiten und wie wir wachsen und heilen können, miteinander, durch-ein-ander. So kam dann das therapeutische Arbeiten in mein Leben und damit die körperpsychotherapeutische traumaorientierte Bodynamic-Arbeit und die Bindungsbasierte Emotionsfokussierte Therapie (kurz EFT).
Nachdem ich jahrelang immer dachte das Ziel des Lebens wäre anzukommen und doch nie ankam, sickerte nun mehr und mehr in mich hinein, dass das Leben zum leben da ist, zum fühlen, zum unterwegs sein, einfach zum Leben halt. Es war also nichts falsch an meiner Lebendigkeit und gleichzeitig durfte ich die Langsamkeit willkommen heißen, die es mir ermöglichte in der Lebendigkeit anzukommen.
Und so packte mich vieles, schnell und intensiv und doch gab es so einige konstante Themen in meinem Leben, die wie ein roter Faden alles durchweben.
Ich gehe fürs Leben mit all seinen Facetten: für Verbindung, fürs Aufmachen, Tiefe, Entwicklung, Prozesse, Kommunikation auf allen Ebenen, das Schaffen und Halten von Räumen, eigenes unentwegtes Lernen und Weitergehen. Nichts birgt für mich mehr Schönheit als ein Wesen, sei es Mensch oder Tier, das etwas loslässt oder „auspackt“, das sich entdeckt und mit all seiner Verletzlichkeit, mit allem was ist, in die eigene Kraft, Schönheit und Lebendigkeit kommt, in Beziehung tritt und sich entfaltet. Willkommen in Beziehung, willkommen im Leben!
Bodynamic
Ich arbeite traumatherapeutisch mit der Bodynamic-Methode. Bodynamic ist eine Körperpsychotherapieschule, die sich mit der Entstehung, Erklärung, Integration bzw. Heilung von Entwicklungstrauma und Schocktrauma beschäftigt.
Bodynamic geht davon aus, dass der Mensch ein sich in der Bewegung und gleichzeitig Beziehung entwickelndes Wesen ist, welches zwei existentielle Grundbedürfnisse in sich trägt: Das Bedürfnis nach Verbindung (Nähe, Kontakt, Bindung) und nach Autonomie (Selbstständigkeit, Freiheit).
Damit wir unsere beiden Grundbedürfnisse nicht als Dilemma erleben sondern ausbalancieren können, braucht es verschiedene wichtige psychische Fähigkeiten z.B. zur Erdung, Zentrierung, Emotionsregulation, Grenzsetzung und Herstellung von Verbindung. Die nötigen Fähigkeiten üben wir vom Säuglingsalter an in unserer Kindheit und Jugend indem wir mit unseren Bewegungen in Beziehung zur Welt, zu unseren Bezugspersonen, meist erst einmal Mutter oder Vater, treten und Autonomie und Verbindung erleben. In jeder Entwicklungsphase machen wir recht spezifische Bewegungen mit denen wir beispielsweise Kontakt und Nähe oder Raum für uns schaffen wollen. Bekommen wir von unserer Bezugsperson nicht die Antwort, die wir gebraucht hätten, indem z.B unser Bedürfnis nach Nähe nicht ausreichend beantwortet wird, hat dies Auswirkungen auf unsere psychische Entwicklung und gleichzeitig auch auf unseren Körper und unsere Muskeln. Unsere Beziehungserfahrungen werden somit im Körper gespeichert.
Das hört sich kompliziert an und ist es auch insofern, als dass selbst die „besten“ und bemühtesten Eltern an Grenzen kommen werden und nicht immer und zu jeder Zeit adäquat auf unsere Bedürfnisse reagieren konnten. Deshalb sind Verletzungen nicht vermeidbar und Trauma gehört zum Leben dazu. Das Leben ist verletzend und wir dürfen an unseren Verletzungen wachsen.
Für meine Arbeit und Deinen Heilungsweg bedeutet dies, dass wir deshalb nicht nur im Gespräch sondern eben auch mit dem Körper und in Bewegung arbeiten. Das wir nachspüren, nachbewegen, nachnähren und uns vom Körper leiten lassen, was es für Dich braucht um in Deine Lebendigkeit zu finden.
Werdegang in Zahlen
2024 bis 2025
Bindungsbasierte Emotionsfokussierte Paartherapie Aufbautraining (EFT) bei Christine Weiß
2024
Bindungsbasierte Emotionsfokussierte Einzeltherapie (EFIT) bei Christine Weiß
2024
Bindungsbasierte Emotionsfokussierte Paartherapie Basistraining (EFT) bei Christine Weiß
2023 bis 2024
Bodynamic© Schock-Trauma-Training bei Michael Rupp und Ditte Marcher
2022 bis 2023
Bodynamic© Foundation Training bei Michael Rupp und Ditte Marcher
2021
Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl R. Rogers an der HPA – Heilpraktiker Akademie Deutschland & Schule für Psychotherapie
2021
Heilpraktikerin für Psychotherapie
2017 bis 2021
Selbstständigkeit als Coach & Kommunikationstrainerin für Menschen mit Pferden
2017 bis 2019
Pferdegestützte Eingliederungshilfe in der Kinder- und Jugendhilfe (nebenberuflich)
2016
Natur- und erlebnispädagogische Arbeit mit Pferden
2014 bis 2016
Ausbildung zur Horsemanship-Trainerin
2012 bis 2015
Führungskraft im Gesundheitswesen
2012 bis 2015
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena
2012 bis 2013
Qualifizierung zum Coach (DGfC) am Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena
2010 bis 2012
Projektmitarbeiterin und Assistentin der Geschäftsführung in der Personal- und Organisationsentwicklung
2011
Abschluss Studium der Erziehungswissenschaften, Volkswirtschaftslehre und Ethnologie (Magistra Artium) an der Universität Hamburg